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ein Wandersatz

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Eilmeinung

Blöd ist, dass so vieles so blöd ist. Es werden allerorten die falschen Politiker gewählt. In Russland regiert seit Ewigkeiten der lupenreine Demokrat und das schon so lange, dass er bald gar nicht mehr gewählt werden braucht um weiter an der Macht zu bleiben, der Irre vom Bosporus inszeniert seine baldige Machtergreifung und führt die Europäer am Nasenring des Flüchtlingsabkommens durch die Manege, in Europa werden die Europaskeptiker von rechts immer lauter und selbstbewusster,  und von Amerikas neuem Lügenbaron will ich gar nicht erst anfangen.

Lügen und Agitation scheien offenbar hoffähig geworden zu sein. Und die Bevölkerung klatscht  auch noch freudig Beifall dazu!

Ich habe es satt, mich jeden Tag aufs neue über die nächste Hiobsbotschaft zu ereifern. Es gibt so viele verfickte Probleme die erst einmal gelöst gehören, bevor man sich auf solches Schmierentheater einlassen kann

  • Der Klimawandel passiert gerade und kaum jemand scheint ihn so richtig zu verstehen oder ernst zu nehmen!
  • Die Digitalisierung ist außerhalb Deutschlands bald abgeschlossen und hierzulande sprechen Politiker immernoch vom Neuland!

Dass der Klimawandel bedeutet, dass es global betrachtet ein paar Grad wärmer werden wird hat mittlerweile jeder schon einmal gehört. Dass das aber nur im Mittel so ist und es durchaus Orte gibt, die eher kälter werden, und dass global betrachtet die Niederschläge und Unwetterereignisse zunehme werden, und dass es auch hier wieder Orte gibt, an denen die Niederschläge teils drastisch zurückgehen werden, ist scheinbar kaum jemandem bewusst. Sonst würden wir uns in Europa nicht damit beschäftigen uns vor dem Schutz von den wenigen Millionen Kriegsflüchtlingen aus Syrien zu drücken. Wir würden uns fragen, wie wir Integration nachhaltiger und schneller schaffen können. Und wir würden uns fragen wie verhindern können, dass sich eines Tages hunderte Millionen Menschen auf den Weg nach Europa aufmachen, weil mancherorts nicht mehr genug Regen für Das Überleben fällt. Die Klimaprognosen geben nämlich auch das her. Dass nebenbei der Irre vom Bosporus Millionen Syrern türkische Pässe ausstellen lässt, damit sie ihn zu ihrem neuen Führer erwählen, erscheint vor diesem Hintergrund beinahe nebensächlich.

In anderen Ländern werden die Autos der Zukunft gebaut, die autonom und mit elektrischem Strom hoffnungsweise aus Solarfarmen fahren. Hierzulande wird Knowhow dafür vergeudet, Abgastest zu überlisten. Andererorts wird jedem Grundschüler neben Lesen, Rechnen und Schreiben wie selbstverständlich auch das Programmieren beigebracht. Hierzulande gibt es noch nicht einmal W-LAN in jeder verfickten Schule. Von Internet in jedem Klassenraum ganz zu schweigen! Oder von der Vorstellung,  dass jeder Schüler ein netzfähiges Gerät zur Verfügung gestellt bekäme!

Es ist zum Kotzen, dass die Probleme, vor denen wir als Gesellschaft stehen und die für jeden der sie sehen will offensichtlich sind, einfach totgeschwiegen werden können und nichts weiter passiert!

Und die verblödeten Massen lassen sich von Rechts für dumm verkaufen und wählen ihre eigenen Henker! Die Parole unserer Zeit sollte lauten: „Bildung! Für alle! Und zwar sofort!“

Elektromobilität ausgebremst

Der BMW i3 an einer Ladestation des Stromnetz-Hamburg.

Der BMW i3

Bisher war ich in Hamburg meistens mit dem Rad oder mit den Öffentlichen unterwegs, seit einiger Zeit gelegentlich auch mal mit Carsharing von car2go. Vor einigen Tagen habe ich mir nun endlich auch ein Kundenkonto bei der etwas teureren Konkurrenz von DriveNow zugelegt. Die haben nämlich auch „Stromer“ im Angebot. Es ist der BMW i3 – den ich übrigens noch hässlicher finde als den neuen Smart der bei car2go zumeist zum Einsatz kommt.

tl;drto long; didn’t read.
zu lang, ich hab’s nicht gelesen

Die Vor- und Nachteile des i3 in aller Kürze

  • Eine Reichweite von gerade einmal 120km
  • Ein schlecht durchdachter Innenraum
  •  Fehlender Geschwindigkeitsbegrenzer
  • + Tolle Beschleunigung

Einen Stromer fahren zu können war für mich das ausschlaggebende Argument für die Anmeldung. Technik und so. Da stehe ich halt drauf. Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich mich längst für den Kauf eines Teslas angestellt. Tesla bildet für mich daher auch den Vergleichsmaßstab. More »

Meine Examensarbeit ist ja längst fertig

Ich habe meine Hausarbeit zum 2. Staatsexamen ja bereits im Februar 2013 vorgelegt. Sie beantwortet die Frage, ob sich der Einsatz eines Etherpads im Geographieunterricht für die kooperative Interpretation von Grafiken eignet. Da sie mittlerweile begutachtet und für gut befunden wurde und ich sie ohnehin unter der CC-BY-NC-ND veröffentlicht habe, stelle ich sie jetzt auch hier online. Wollte ich schon lange mal gemacht haben, jetzt bieten mir die Ferien dazu endlich einmal die Zeit.
Hier ist sie.

#30c3

Das Foto stammt von universalist und steht unter cc by. An der Fassade kann man die Leitungen Seidenstraße erkennen.

Das Foto stammt von universalist, zeigt das CCH in dem der 30c3 statt fand und steht unter cc by

Ich würde gerne mit einem Gedicht beginnen. Das Gedicht enthält eine Art Handlungsanweisung für den Umgang mit unartigen Mädchen, ist schon etwas älter und stammt aus der Feder von Heinrich Oswalt. Ich habe das Gedicht, das ich auf dem 30c3Der 30C3 ist ein Kongress der vom Chaos Computer Club veranstaltet wurde. Dort treffen sich Menschen die am Internet, neuen Technologien und „Hacken“ interessiert sind. Wobei der Begriff „Hacken“ eigentlich einer Erklärung bedarf… gehört habe, in einen eigenen Artikel kopiert. Ihr solltet das Gedicht jetzt lesen. Wirklich.
Ich warte hier so lange.

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zu lang, ich hab’s nicht gelesen

Mein Bericht zum 30c3 ist viel umfangreicher geworden und hat viel länger gebraucht als ich ursprünglich beabsichtigte. Ich glaube aber, dass es sich trotzdem lohnt ihn zu lesen. Wenn er Dir dennoch zu lang ist, dann lies bitte zumindest den Abschnitt zu Annie Machons Vortrag über die 4 Kriege.

Seit einiger Zeit findet der Chaos Communication Congress wieder in Hamburg statt. Es ist so eine Art Hacker-Jahres-Treffen auf dem sich viele Mitglieder des Chaos Computer Clubs und etliche andere an Informationsfreiheit, Kommunikation, Computern, Netztechnologie, Netzpolitik, Datensicherheit, Hacken und ähnlichen Themen interessierte Personen treffen.

Die Themen sind letztlich für uns alle von Interesse, von Politikern wird die Tragweite häufig heruntergespielt. Häufig wird z.B. gesagt, dass bei der Vorratsdatenspeicherung ja nur Metadaten erhoben würden. Welche umfassende Überwachung diese Metadaten ermöglichen hat Malte Spitz in einem Selbstversuch, von dessen Ergebnissen man sich bei der Zeit Online selbst überzeugen kann, eindrucksvoll bewiesen. Diese „Metadaten“ werden von jedem erhoben, der ein Mobiltelefon besitzt. Und das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs.
Ob wir aus Bosheit oder aus Unwissenheit desinformiert werden kann ich nicht beurteilen.
Aber ich bin sicher, dass niemand, der verstanden hat, wie die Mechanismen, mit denen Geheimdienste uns alle ausspionieren funktionieren, nicht mehr behaupten kann, er habe ja nichts zu verbergen, denn das ist ein Irrtum.

Vom diesjährigen Kongress möchte ich gerne erzählen, da er mich tatsächlich beunruhigt hat. More »

„Wage, weise zu sein!“

Vermeintlich wichtige Nachrichten wie Michael Schumachers schwerer Unfall, Fernsehshows wie „Germanys next Topmodell“, „Big Brother“ oder auch das Gefühl keine Zeit zu haben sind Mechanismen, die dafür sorgen, dass wir von den wichtigen Dingen abgelenkt werden.
Menschen mutieren so zu „Zombies“ die stumpf dem Ring hinterherlaufen, an dem sie herumgeführt werden, und das oft ohne sich dessen jemals bewusst zu werden. More »

Das Kind im Glashaus

Das böse Mädchen

das böse Töchterlein

Das Kind im Glashaus

In Frankfurt lebt ein Glasermeister,
Herr Lebrecht Scheibenmann, so heißt er;
Der hat ein kleines Töchterlein,
Das wollte nie gewaschen sein.
Und kam mit Schwamm und Seif‘ sein Gretchen,
Da lief davon das böse Mädchen;
Es warf sogar den Waschtisch um —
Das Wasser floß im Haus herum.

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Bringst Du mal eben den Müll runter?

Ich habe doch schon vorhin den Müll runter gebracht!
Aber immer wenn ich das mache, fällt mir auf, dass das eine ganze Menge Müll ist, die ich da produziere. Eine Kollegin erzählte mir neulich, dass sie früher als Kind gelegentlich den Müll raus gebracht hat. Das war dann meistens ein Kehrblech mit Schmutz aus der Wohnung, der direkt auf die „Miste“ kam oder der Schweine-Eimer mit Abfällen aus der Küche. Plastik war sicherlich nicht dabei und das ist wohl kaum mehr als 60 Jahre her. More »

Desy #ScienceTweetup 2013

Mitte Oktober bin ich auf die 5. Nacht des Wissens aufmerksam geworden, die am 2. November hier in Hamburg stattfinden soll. Vor einigen Jahren habe ich bereits eine Nacht des Wissens genossen und fing sofort an, mir einen Besichtigungsplan zusammen zu stellen. Bei meiner Recherche stieß ich auf diesen Tweet:


Das 'ScieneTweetup beginnt ziemlich regnerisch

Das ‚ScieneTweetup beginnt. Foto von @WwieWissen

Als ich noch ein Kind war, übte das Desy-Forschungszentrum schon einen besonderen Reiz auf mich aus – mein Nachbar arbeitete damals beim Desy und alles was ich davon mitbekam war spannend und mysteriös. Damals konnte ich zwar noch nicht so recht verstehen, was er dort machte – meiner Faszination tat das aber keinen Abbruch. Auch später sollte die Faszination nicht nachlassen – auch wenn sich, dank meines Studiums, ein beachtlicher Teil des Mysteriums auflöste – oder vielmehr neuen Mysterien wich…

Etwas Glück führte schließlich dazu, dass ich nach einer ziemlich regenreichen Fahrradfahrt durch den hamburgischen Regen am Haupteingang des Desy-Forschungszentrums auf etliche andere Netzmenschen traf. More »

Das Schiff ist unterwegs

Mit etwas Magenschmerzen habe ich den Unterricht in meiner 10. Klasse in den ersten Wochen dieses Schuljahres stets begonnen. Wir haben 4 Stunden Physik am Stück. Obwohl sich daraus durchaus Vorteile ergeben, ist es doch für alle beteiligten immer auch recht anstrengend.

In der vergangenen Woche habe ich für die Lerngruppe erstmals ein Gruppenpuzzle zum Thema Atomkraftwerke vorbereitet. Für das ganze Gruppenpuzzle hatte ich dabei 3 Unterrichtsstunden eingeplant. Da wir nach jeder Stunde mindestens eine kleine Pause haben, konnte ich die Arbeitsphasen an die Pausenzeiten anpassen.

Ehrlich gesagt habe ich – aufgrund meiner Erfahrungen in der Klasse – nicht damit gerechnet, dass alle gut mitarbeiten würden. Ich habe also zu beginn der Stunde die Stammgruppen bunt zusammengewürfelt.
Zu sehen, wie alle Schüler wirklich engagiert arbeiteten war eine große Freude. Natürlich gab es auch einige kleinere Probleme, aber nichts, was sich nicht doch irgendwie lösen ließ.

In dieser Stunde hat mich die Gruppenpuzzle- oder Jiggsaw-Methode erstmals wirklich überzeugt. Bisher hatte ich immer das Gefühl, dass beim Gruppenpuzzle ja nicht soo viel rum kommt. Aber dadurch, dass wir dieses mal ganz entspannt mit der Zeit haushalten konnten, und das Thema die Schüler scheinbar wirklich interessierte, war das eine richtig produktive und gut gelungene Stunde. Selbst die Plakate, die am Ende erstellt wurden waren durchweg zufriedenstellend!

Das wollte ich nur mal sagen.

Das Material für die Stunde habe ich übrigens in abgewandelter Version (weil selbst formuliert) unter CC-Lizenz im Zum-Wiki veröffentlicht. Probiert es doch gerne mal aus! Vielleicht könnt Ihr die Texte auch noch etwas einfacher formulieren?

Wieso verschlüsselst Du Deine E-Mails eigentlich nicht?

Diese Frage habe ich in den letzten Tagen zufällig etlichen Leuten gestellt. Die lustigste Reaktion war ein bestürztes „Oh, woher weißt Du das denn?!“ in dem die Sorge zum Ausdruck kam, ich hätte Zugriff auf die E-Mail der befragten Person.
Hatte ich natürlich nicht. Aber dass sie Ihre E-Mail nicht verschlüsseln, dessen konnte ich mir praktisch sicher sein. Wer tut das schon. Fast alle Befragten wussten nicht einmal, dass es mit wenig Aufwand möglich ist, seine E-Mail zu verschlüsseln. Und die, die schon mal davon gehört hatten, hielten es für Hexenwerk, für das man mindestens ein Informatikstudium absolviert haben muss.
Dabei ist das Verschlüsseln von E-Mail sogar ziemlich einfach – wenn man weiß, wie es geht.

Ich möchte Dich einladen, zu lernen, wie Du Deine E-Mail verschlüsseln kannst!

Es gibt im Internet schon eine ganze Menge Anleitungen zum Verschlüsseln von E-Mail. Viele dieser Anleitungen richten sich aber vor allem an Nerds, die ohnehin schon viel von Computern verstehen. Ich richte mich mit dieser Anleitung aber ganz speziell an Leute, die von sich behaupten, keine Ahnung von Computern zu haben. Also nur Mut, es ist nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst!

Um E-Mail-Verschlüsselung zu lernen, ist es nötig, einige Grundlagen zu verstehen.
Damit fangen wir an. Später wird es dann etwas praktischer.

Was denn, E-Mail, Facebook-Nachrichten, WhatsApp etc. sind nicht sicher?

Jeder Nerd weiß, dass praktisch alles, was über das Internet geschickt wird für Jedermann, der etwas Zeit und Mühe investiert, zugänglich ist. Schreibe ich also eine E-Mail oder eine Nachricht per WhatsApp, so ist das etwa mit einer Postkarte zu vergleichen. Die kann ja auch jeder lesen, der sie in die Finger bekommt. Das einzige Problem dabei ist, an die Postkarte heran zu kommen. Postboten können das. Und die Leute, die die Post in der Firma verteilen. Und neugierige Nachbarn. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.
Bei meiner Nachricht verhält sich das genau so. Jeder der an meine Nachricht ran kommt, kann sie lesen. Mein Internetprovider kann das. Mein E-Mailprovider. Mein Chef. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.

Wenn ich meine E-Mail nun verschlüssele, sie also in einen Geheimcode umwandele, dann kann die Nachricht nur noch von der Person entschlüsselt werden, die über den geeigneten Schlüssel verfügt.
Um in dem Bild der Postkarte zu bleiben: More »

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...nutze ich als Privat­person um mich über meine persönlichen Ansichten mit anderen auszu­tauschen, um persönliche Erfahrungen zu teilen oder diese zu reflektieren.
In meinem Referendariat habe ich begonnen, dieses Blog als Portfolio meiner Aus­bildung nutzen. Auch nach meinem Referendariat möchte ich mein Portfolio hier im Blog fortführen.
Ich freue mich über interes­sierte Leser und interes­sante Kom­mentare oder Diskus­sionen. Da ich in diesem Blog als Privat­person auftrete bevorzuge ich hier ein freund­liches, gegen­seitiges Du.

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