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ein Wandersatz

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Es nimmt Form an.

Einen (ganz) genauen Titel hat die Arbeit noch nicht aber eine Idee schwebt im Raum. Die Idee für den Titel hat sich im vergangenen Jahr – oh Schreck, wie die Zeit vergeht – kaum verändert.
Dafür beginne ich nun endlich mit der Datenerhebung. Der Fragebogen ist raus und sobald ich Ergebnisse habe, werde ich sie hier einbinden.

Allen Teilnehmenden danke ich noch einmal ganz herzlich für die Mühe!

the beauty of statistics

Reichtum und Gesundheit der Welt

Statistiken sind immer eine trockene Angelegenheit.
Ich kann ein Lied davon singen – mir sind in meinem Studium etliche begegnet. Meistens in Form von Tabellen.

Das Schöne an Tabellen ist ihre Informationsdichte.
Das Schlimme an ihnen ist aber ihre Unübersichtlichkeit.

Es sind oft zu viele Informationen als dass wir in der Lage wären sie alle zu erfassen oder gar zu verstehen was sie bedeuten können.
Dafür braucht unser Verstand Hilfsmittel. Graphisch gut aufgearbeitete Statistiken sind unserem Verstand viel zugänglicher als eine Tabelle.

Hans Rosling

Der schwedische Professor für Internationale Gesundheit, Hans Rosling – bekannt von den TED-Talks, ist ein Meister der Darstellung komlexer Zusammenhänge.
Sein Vortrag über die weltweite Entwicklung von Gesundheit und Einkommen ist spannend wie die Live-Berichterstattung eines Eishockeyspiels!

Zusammen mit Kollegen hat er ein Tool entwickelt, dass auf einen umfangreichen Datenbestand der UN zugreift und diesen auf verblüffende Weise visualisiert.

Wären doch alle Leute die etwas wichtiges zu sagen haben in der Lage es so eindrucksvoll zu sagen wie Hans Rosling!

#unibrennt

Die Uni brennt. Europaweit in über 50 Städten.
Damit ist ein Netzwerk entstanden, ein Netzwerk von Menschen, die die eine Idee verbindet, ein Netzwerk das sich über ganz Europa spannt.

Es ist ein Netzwerk von Studierenden, die erkannt haben und sich dagegen wehren, dass Uni – so wie sie derzeit arbeitet – keine gebildeten Absolventen, höchstens funktionierende Rädchen produziert.

Die Forderungen der Studierenden richten sich meist gegen die Bologna-Reform und die damit einhergehende Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen, gegen die Verkürzung der Regelstudienzeiten, gegen die Verschulung des Studiums, gegen Studiengebühren, gegen die Abschaffung der Freiheit von Forschung, Bildung und Lehre und gegen den Abbau von demokratischen Strukturen an Universitäten.

Das Besondere an diesem Netzwerk ist, dass es aus unserer Zeit stammt, es ist ein Kind des Web 2.0 Ein zeitgemäßes Netzwerk – das ist ein bisher unverstandener Vorteil.

Die Studentenproteste der 1960er Jahre waren zeitgemäß – wenngleich gegen Ende sicherlich übertrieben – sie waren etwas neues. Und die Politik war darauf nicht vorbereitet, sie war damit überfordert. Die Folgen waren weitreichende, gesellschaftliche Veränderungen. Man mag diese Veränderungen begrüßen oder ablehnen – es bleibt aber Fakt, dass sie passierten weil die Politik sie nicht verhindern konnte.
Heute wären derartige Proteste zwecklos. Die Politik lernt dazu, die Traumtänzer lägen schneller als sie “Bildung für alle!” schreien können in Plastikhandschellen auf dem Rathausmarkt.

Wer heute etwas bewegen möchte muss es zeitgemäß tun. Die Politik beweist uns ja immer wieder eindrucksvoll, dass sie in unserer Gegenwart noch nicht angekommen ist.

Ich frage: Warum gibt es noch keine europäische Studierenden-Konferenz die sich zum Ziel gesetzt hat das Studium neu zu denken? Warum gibt es keine Studierenden-Konferenz die Studiengänge entwickelt die zu gebildeten Absolventen führen, die zu Freiheit in der Bildung und Lehre führen, die zu Mitbestimmung führen, die Studierende als Teil des Bildungssystems verstehen und nicht als zu beschulende Objekte, Studiengänge die tatsächlich eine Mobilität zwischen den Universitäten Europas ermöglichen, Studiengänge die studierbar sind und für alle Menschen – gleich welcher Herkunft – zugänglich sind?
Diese Konferenz kann immernoch Hochschulpräsidenten und Präsidentinnen, Professoren und Professorinnen einladen an den neuen Studiengängen mit zu wirken.

Ich frage: Wenn wir Demokratie an den Hochschulen fordern, warum nehmen wir ihre Gestaltung nicht einfach selber in die Hand? Welche funktionierende Demokratie hat das das Privileg, die Demokratie als Geschenk erhalten zu haben?

Rette Deine Freiheit am 27. September

Ein neues und sehr sehenswertes Video erklärt genau, wieso das Zugangserschwerungsgesetz in seiner derzeitigen Form vielen Politikern alternativlos erscheinen will. Die nötige Infrastruktur zum Sperren der “pädokriminellen” Inhalte ermöglicht es dem BKA theoretisch beliebige Inhalte aus dem aus Deutschland erreichbaren Internet auszublenden.

Politiker die derartige Werkzeuge befürworten haben die Bedeutung des Internets für unsere zukünftige und gegenwärtige Gesellschaft noch (?) nicht verstanden.

Im Internet ist das Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten über den entsprechenden Gesetzentwurf zu begutachten.

RetteDeineFreiheit.de from alexanderlehmann on Vimeo.

Unglaublich.

Die blaue und die grüne Spirale haben exakt die gleiche Farbe!
Wer es nicht glaubt, überprüfe es mit der Pipette eines gewöhnlichen Grafik-Programmes.

Der schmale Grat

Philip Zimbardo weiß, wie schnell sich Menschen zum Guten oder zum Bösen wenden. Zimbardo ist als Leiter des Stanford Prison Experiments bekannt geworden, bei dem eine Gruppe freiwilliger Studenten zufällig in Wärter und Gefangene eingeteilt wurde. Die Wärter hatten die Aufgabe, die Gefangenen am Ausbruch aus dem Gefängnis zu hindern und hatten bei der Aufsicht über die Gefangenen freie Hand; es gab praktisch keine äußere Kontrolle.
Das so von Zimbardo erzeugte Set glich auf erschreckende Weise der Situation, die sich beinahe 40 Jahre später in dem als Foltergefängnis bekannt gewordenen, irakischen Abu Ghraib ereignete.

In einer Rede bei der TED-Konferenz 2008 erläutert Zimbardo, wie Menschen sich in Bestien verwandeln – oder in Helden und wie Situationen und Institutionen diese Veränderungen begünstigen können.

Denn Sicherheit geht uns alle an…

Die Seite dubistterrorist.de ist bestimmt nicht mehr lange erreichbar da derzeit ein Abmahnverfahren gegen den Seitenbetreiber läuft. Es scheint hier um die Verletzung von Markenrechten zu gehen “Du bist Deutschland” sei ja Markenrechtlich geschützt. Es kursieren jedoch Gerüchte, dass dieser Slogan schon so an die tausen Jahre älter wäre…
Man darf gespannt sein.

Von Laien zensiert: Deine Stimme gegen Internetzensur!

Die Pläne der Bundesfamilienministerin eine täglich aktualisierte, geheim zu haltende Auflistung von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten an Internetprovider herauszugeben trifft nicht nur beim CCC aus gutem Grund auf Ablehnung.
Die Tatsache, dass diese vom BKA zu führende Liste geheim bleiben muss (wäre ihre Veröffentlichung schließlich kriminell und im Übrigen kontraproduktiv) ist ein Problem. Hier entsteht eine Infrastruktur, die die Zensur des Internets in Deutschland ermöglicht. Wer soll denn kontrollieren, dass diese Liste tatsächlich ausschließlich dem angegebenen Zweck dienen wird? Das Familienministerium? Das BKA selber?
Dass Anleitungen zum Bau von Bomben oder rechtsextremistische Volksverhetzung im Internet zu ist finden wir ja auch alle doof, und wenn wir schon die Möglichkeiten haben, dann wäre es ja geradezu unverantwortlich, diese nicht zum Schutze der Bevölkerung zu nutzen…

Davon abgesehen ist die Idee, den Zugang zu kriminellen Inhalten zu erschweren meiner Meinung nach der falsche Weg. Vielmehr muss die Bereitstellung derartiger Inhalte verhindert werden. Derartige Inhalte müssen vom Netz genommen werden und ihre Verfasser mit rechtsstaatlichen Mitteln verfolgt werden – auch wenn das sicherlich komplizierter und deutlich teurer ist.

Der Chaos Computer Club tritt für ein Menschenrecht auf weltweite, ungehinderte Kommunikation ein. In diesem Sinne empfielt der CCC jedem Bürger die bis zum 16. Juni laufende Petition gegen die Internet-Sperren zu unterzeichnen.

Wer nicht will, dass die Internetausdrucker heimlich beliebige missliebige Seiten in unserem Netz zensieren, anstatt die wirklich illegalen Inhalte mit rechtstaatlichen Mitteln zu entfernen, der wird jetzt aktiv!

Es ist ganz einfach…

Hast Du auch so einen Computer-Spezialisten in Deinem Bekanntenkreis? Und hast Du ihn auch schon mal um Rat wegen eines Computer-Problems gefragt?
Bestimmt hat er seine Antwort mit den Worten begonnen: “Das ist ganz einfach…”.
In dieser Art tarnen Computer-Fachleute nämlich gerne die mäßig komplizierten Antworten. Tatsächlich bedeutet das aber niemals (NIEMALS), dass wir den Kopf bei der Umsetzung abschalten oder etwas anderem zuwenden könnten.

Solch eine ganz einfache Angelegenhei ist die Sache mit den E-Mails. Was kann man da schon falsch machen?
Zumindest sind E-Mails ein wundervolles Prokrastinationstool.
Ivan Blattner hat auf der Seite imgriff.com die Zehn Gebote für den Umgang mit E-Mails zusammengestellt. Und die sind wirklich ganz einfach!

Das neue Rad ist da!

Vor mittlerweile fast einem Monat wurde mir mein Rad gestohlen. Und es war nicht das erste Rad das mir geklaut wurde.
Ich habe gelernt – diese Rad war versichert.
Nun habe ich mir ein neues gekauft. Dazu gibt es ein fettes neus Schloss – ganz neu auf dem Markt und hoffentlich deutlich besser als mein altes, trauriges Schloss.

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