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ein Wandersatz

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Meine Examensarbeit ist ja längst fertig

Ich habe meine Hausarbeit zum 2. Staatsexamen ja bereits im Februar 2013 vorgelegt. Sie beantwortet die Frage, ob sich der Einsatz eines Etherpads im Geographieunterricht für die kooperative Interpretation von Grafiken eignet. Da sie mittlerweile begutachtet und für gut befunden wurde und ich sie ohnehin unter der CC-BY-NC-ND veröffentlicht habe, stelle ich sie jetzt auch hier online. Wollte ich schon lange mal gemacht haben, jetzt bieten mir die Ferien dazu endlich einmal die Zeit.
Hier ist sie.

#30c3

Das Foto stammt von universalist und steht unter cc by. An der Fassade kann man die Leitungen Seidenstraße erkennen.

Das Foto stammt von universalist, zeigt das CCH in dem der 30c3 statt fand und steht unter cc by

Ich würde gerne mit einem Gedicht beginnen. Das Gedicht enthält eine Art Handlungsanweisung für den Umgang mit unartigen Mädchen, ist schon etwas älter und stammt aus der Feder von Heinrich Oswalt. Ich habe das Gedicht, das ich auf dem 30c3Der 30C3 ist ein Kongress der vom Chaos Computer Club veranstaltet wurde. Dort treffen sich Menschen die am Internet, neuen Technologien und “Hacken” interessiert sind. Wobei der Begriff “Hacken” eigentlich einer Erklärung bedarf… gehört habe, in einen eigenen Artikel kopiert. Ihr solltet das Gedicht jetzt lesen. Wirklich.
Ich warte hier so lange.

tl;drto long; didn’t read.
zu lang, ich hab’s nicht gelesen

Mein Bericht zum 30c3 ist viel umfangreicher geworden und hat viel länger gebraucht als ich ursprünglich beabsichtigte. Ich glaube aber, dass es sich trotzdem lohnt ihn zu lesen. Wenn er Dir dennoch zu lang ist, dann lies bitte zumindest den Abschnitt zu Annie Machons Vortrag über die 4 Kriege.

Seit einiger Zeit findet der Chaos Communication Congress wieder in Hamburg statt. Es ist so eine Art Hacker-Jahres-Treffen auf dem sich viele Mitglieder des Chaos Computer Clubs und etliche andere an Informationsfreiheit, Kommunikation, Computern, Netztechnologie, Netzpolitik, Datensicherheit, Hacken und ähnlichen Themen interessierte Personen treffen.

Die Themen sind letztlich für uns alle von Interesse, von Politikern wird die Tragweite häufig heruntergespielt. Häufig wird z.B. gesagt, dass bei der Vorratsdatenspeicherung ja nur Metadaten erhoben würden. Welche umfassende Überwachung diese Metadaten ermöglichen hat Malte Spitz in einem Selbstversuch, von dessen Ergebnissen man sich bei der Zeit Online selbst überzeugen kann, eindrucksvoll bewiesen. Diese “Metadaten” werden von jedem erhoben, der ein Mobiltelefon besitzt. Und das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs.
Ob wir aus Bosheit oder aus Unwissenheit desinformiert werden kann ich nicht beurteilen.
Aber ich bin sicher, dass niemand, der verstanden hat, wie die Mechanismen, mit denen Geheimdienste uns alle ausspionieren funktionieren, nicht mehr behaupten kann, er habe ja nichts zu verbergen, denn das ist ein Irrtum.

Vom diesjährigen Kongress möchte ich gerne erzählen, da er mich tatsächlich beunruhigt hat. More »

„Wage, weise zu sein!“

Vermeintlich wichtige Nachrichten wie Michael Schumachers schwerer Unfall, Fernsehshows wie “Germanys next Topmodell”, “Big Brother” oder auch das Gefühl keine Zeit zu haben sind Mechanismen, die dafür sorgen, dass wir von den wichtigen Dingen abgelenkt werden.
Menschen mutieren so zu “Zombies” die stumpf dem Ring hinterherlaufen, an dem sie herumgeführt werden, und das oft ohne sich dessen jemals bewusst zu werden. More »

Das Kind im Glashaus

Das böse Mädchen

das böse Töchterlein

Das Kind im Glashaus

In Frankfurt lebt ein Glasermeister,
Herr Lebrecht Scheibenmann, so heißt er;
Der hat ein kleines Töchterlein,
Das wollte nie gewaschen sein.
Und kam mit Schwamm und Seif’ sein Gretchen,
Da lief davon das böse Mädchen;
Es warf sogar den Waschtisch um —
Das Wasser floß im Haus herum.

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Bringst Du mal eben den Müll runter?

Ich habe doch schon vorhin den Müll runter gebracht!
Aber immer wenn ich das mache, fällt mir auf, dass das eine ganze Menge Müll ist, die ich da produziere. Eine Kollegin erzählte mir neulich, dass sie früher als Kind gelegentlich den Müll raus gebracht hat. Das war dann meistens ein Kehrblech mit Schmutz aus der Wohnung, der direkt auf die “Miste” kam oder der Schweine-Eimer mit Abfällen aus der Küche. Plastik war sicherlich nicht dabei und das ist wohl kaum mehr als 60 Jahre her. More »

Desy #ScienceTweetup 2013

Mitte Oktober bin ich auf die 5. Nacht des Wissens aufmerksam geworden, die am 2. November hier in Hamburg stattfinden soll. Vor einigen Jahren habe ich bereits eine Nacht des Wissens genossen und fing sofort an, mir einen Besichtigungsplan zusammen zu stellen. Bei meiner Recherche stieß ich auf diesen Tweet:

Das 'ScieneTweetup beginnt ziemlich regnerisch

Das ‘ScieneTweetup beginnt. Foto von @WwieWissen

Als ich noch ein Kind war, übte das Desy-Forschungszentrum schon einen besonderen Reiz auf mich aus – mein Nachbar arbeitete damals beim Desy und alles was ich davon mitbekam war spannend und mysteriös. Damals konnte ich zwar noch nicht so recht verstehen, was er dort machte – meiner Faszination tat das aber keinen Abbruch. Auch später sollte die Faszination nicht nachlassen – auch wenn sich, dank meines Studiums, ein beachtlicher Teil des Mysteriums auflöste – oder vielmehr neuen Mysterien wich…

Etwas Glück führte schließlich dazu, dass ich nach einer ziemlich regenreichen Fahrradfahrt durch den hamburgischen Regen am Haupteingang des Desy-Forschungszentrums auf etliche andere Netzmenschen traf. More »

Das Schiff ist unterwegs

Mit etwas Magenschmerzen habe ich den Unterricht in meiner 10. Klasse in den ersten Wochen dieses Schuljahres stets begonnen. Wir haben 4 Stunden Physik am Stück. Obwohl sich daraus durchaus Vorteile ergeben, ist es doch für alle beteiligten immer auch recht anstrengend.

In der vergangenen Woche habe ich für die Lerngruppe erstmals ein Gruppenpuzzle zum Thema Atomkraftwerke vorbereitet. Für das ganze Gruppenpuzzle hatte ich dabei 3 Unterrichtsstunden eingeplant. Da wir nach jeder Stunde mindestens eine kleine Pause haben, konnte ich die Arbeitsphasen an die Pausenzeiten anpassen.

Ehrlich gesagt habe ich – aufgrund meiner Erfahrungen in der Klasse – nicht damit gerechnet, dass alle gut mitarbeiten würden. Ich habe also zu beginn der Stunde die Stammgruppen bunt zusammengewürfelt.
Zu sehen, wie alle Schüler wirklich engagiert arbeiteten war eine große Freude. Natürlich gab es auch einige kleinere Probleme, aber nichts, was sich nicht doch irgendwie lösen ließ.

In dieser Stunde hat mich die Gruppenpuzzle- oder Jiggsaw-Methode erstmals wirklich überzeugt. Bisher hatte ich immer das Gefühl, dass beim Gruppenpuzzle ja nicht soo viel rum kommt. Aber dadurch, dass wir dieses mal ganz entspannt mit der Zeit haushalten konnten, und das Thema die Schüler scheinbar wirklich interessierte, war das eine richtig produktive und gut gelungene Stunde. Selbst die Plakate, die am Ende erstellt wurden waren durchweg zufriedenstellend!

Das wollte ich nur mal sagen.

Das Material für die Stunde habe ich übrigens in abgewandelter Version (weil selbst formuliert) unter CC-Lizenz im Zum-Wiki veröffentlicht. Probiert es doch gerne mal aus! Vielleicht könnt Ihr die Texte auch noch etwas einfacher formulieren?

Wieso verschlüsselst Du Deine E-Mails eigentlich nicht?

Diese Frage habe ich in den letzten Tagen zufällig etlichen Leuten gestellt. Die lustigste Reaktion war ein bestürztes “Oh, woher weißt Du das denn?!” in dem die Sorge zum Ausdruck kam, ich hätte Zugriff auf die E-Mail der befragten Person.
Hatte ich natürlich nicht. Aber dass sie Ihre E-Mail nicht verschlüsseln, dessen konnte ich mir praktisch sicher sein. Wer tut das schon. Fast alle Befragten wussten nicht einmal, dass es mit wenig Aufwand möglich ist, seine E-Mail zu verschlüsseln. Und die, die schon mal davon gehört hatten, hielten es für Hexenwerk, für das man mindestens ein Informatikstudium absolviert haben muss.
Dabei ist das Verschlüsseln von E-Mail sogar ziemlich einfach – wenn man weiß, wie es geht.

Ich möchte Dich einladen, zu lernen, wie Du Deine E-Mail verschlüsseln kannst!

Es gibt im Internet schon eine ganze Menge Anleitungen zum Verschlüsseln von E-Mail. Viele dieser Anleitungen richten sich aber vor allem an Nerds, die ohnehin schon viel von Computern verstehen. Ich richte mich mit dieser Anleitung aber ganz speziell an Leute, die von sich behaupten, keine Ahnung von Computern zu haben. Also nur Mut, es ist nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst!

Um E-Mail-Verschlüsselung zu lernen, ist es nötig, einige Grundlagen zu verstehen.
Damit fangen wir an. Später wird es dann etwas praktischer.

Was denn, E-Mail, Facebook-Nachrichten, WhatsApp etc. sind nicht sicher?

Jeder Nerd weiß, dass praktisch alles, was über das Internet geschickt wird für Jedermann, der etwas Zeit und Mühe investiert, zugänglich ist. Schreibe ich also eine E-Mail oder eine Nachricht per WhatsApp, so ist das etwa mit einer Postkarte zu vergleichen. Die kann ja auch jeder lesen, der sie in die Finger bekommt. Das einzige Problem dabei ist, an die Postkarte heran zu kommen. Postboten können das. Und die Leute, die die Post in der Firma verteilen. Und neugierige Nachbarn. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.
Bei meiner Nachricht verhält sich das genau so. Jeder der an meine Nachricht ran kommt, kann sie lesen. Mein Internetprovider kann das. Mein E-Mailprovider. Mein Chef. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.

Wenn ich meine E-Mail nun verschlüssele, sie also in einen Geheimcode umwandele, dann kann die Nachricht nur noch von der Person entschlüsselt werden, die über den geeigneten Schlüssel verfügt.
Um in dem Bild der Postkarte zu bleiben: More »

Was gehört zu einer guten Schul-Homepage?

Diese Frage wurde in der Session von etwa 6 Leute mit unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Einige Aspekte der Diskussion wurden in einem EtherPad festgehalten. Nach meinem Dafürhalten wurde die Frage aber noch nicht erschöpfend beantwortet.
Ich will daher die Ergebnisse der Diskussion hier mit meinen eigenen Gedanken ergänzen und freue mich natürlich über jede weitere Ergänzung.

#echh13

Zunächst einmal interessiert wohl die Frage, wer an der Internetseite einer Schule überhaupt Interessen hat, da verschiedene Nutzer natürlich verschiedene Ansprüche an eine solche Seite haben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit beschränkt sich der Nutzerkreis einer üblichen Schul-Homepage vermutlich vor allem auf
  • Eltern auf Schulsuche,
  • die dazugehörigen Kinder,
  • Schüler der Schule,
  • die dazugehörigen Eltern,
  • Lehrer der Schule,
  • die Schulleitung,
  • die Schulverwaltung
  • und ggf. den Schulverein.

Außerdem ist eine Homepage natürlich ein Aushängeschild für die Schule, die sich damit potentiell der ganzen Welt präsentiert. Interessanter aber, als die Frage, wer sich für die Homepage interessiert, ist sicherlich die Frage, welche Inhalte die verschiedenen Nutzer erwarten. More »

Aha, ein EduCamp also. Und was soll das?

Am Wochenende vom 13. bis 14. April war ich auf dem EduCamp in Hamburg und möchte nun gerne noch einige Eindrücke festhalten. So ganz verstanden, was das EduCamp eigentlich soll, habe ich zwar noch nicht, aber ich habe zumindest so einen Verdacht.

Der EduCamp-Button

Es scheint bei einem EduCamp darum zu gehen, dass sich Leute, die sich fürs Internet und dessen Potentiale in der Schule oder sonstigen Bildungszusammenhängen interessieren, austauschen und vernetzen.
Ich kenne vor allem die Sicht als Lehrer auf die Schule. In der Schule werden Leute, die das Internet auch für den Unterricht ernst nehmen, gelegentlich noch als nerdige Exoten betrachtet, die vielleicht auch ein bisschen zu viel Zeit in diesem Internet verbringen. Teilweise – allerdings seltener – begegnen einem Kollegen auch mit einer gewissen Bewunderung nach dem Motto “Ui, dass Du das so einfach kannst! Kannst Du mir das auch mal schnell beibringen?” Letzteres ist natürlich deutlich angenehmer, trotzdem stört mich dabei manchmal diese Einstellung “Ich will es nicht für mich nutzen oder richtig verstehen, ich brauche das nur mal eben für den Unterricht.”
So funktioniert das aber nicht.

Das schöne und wertvolle am EduCamp ist also, dass “die Exoten” dort unter sichKorrigiere: größtenteils unter sich sind. So kann ein echter Austausch und Vernetzung stattfinden, auch wenn manchmal vielleicht das kritische Moment etwas in den Hintergrund rückt, aber die kritische Sicht begegnet uns ja im Alltag schon oft genug.

Das EduCamp findet im BarCamp-Format statt. Für mich war es mehr oder wenigerder VfJ hat in der vergangenen Saison seinen Nachbereitungs-Lehrgang im BarCamp-Format veranstaltet, auf dem ich war. Das BarCamp blieb allerdings in einem recht überschaubaren Rahmen. das erste BarCamp. Auf dem EduCamp trafen viele Menschen mit Interesse an Medien im Bildungskontext zusammen. Viele kannten sich dabei schon von vorherigen Veranstaltungen oder – so wie ich – zumindest von diesem Twitter.

Da auf einem BarCamp jeder “Neuling” aufgefordert ist, möglichst selbst auch eine Session anzubieten, lautete eine von mir angebotene Session am Sonntag: “Was gehört zu einer guten Schulhomepage?” Das Thema interessiert mich grundsätzlich, da ich von den meisten Schul-Homepages nicht wirklich begeistert bin.
Zudem wurde ich von der Schulleitung meiner zukünftigen SchuleDa ich meine privaten Ansichten von meiner beruflichen Tätigkeit sehr deutlich abgrenzen möchte – auch wenn sich beide natürlich gegenseitig beeinflussen müssen – bitte ich um Verständnis, dass ich (bis auf weiteres) die Schule hier nicht explizit nennen werde. gefragt, ob ich mir vorstellen könne, die Homepage der Schule neu zu gestalten.
Außerdem habe ich am Samstag eine Session zu einer alternativen Software für interaktive Tafeln angeboten, zu der ich bei Zeiten auch noch einige Gedanken festhalten möchte.

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...nutze ich als Privat­person um mich über meine persönlichen Ansichten mit anderen auszu­tauschen, um persönliche Erfahrungen zu teilen oder diese zu reflektieren.
In meinem Referendariat habe ich begonnen, dieses Blog als Portfolio meiner Aus­bildung nutzen. Auch nach meinem Referendariat möchte ich mein Portfolio hier im Blog fortführen.
Ich freue mich über interes­sierte Leser und interes­sante Kom­mentare oder Diskus­sionen. Da ich in diesem Blog als Privat­person auftrete bevorzuge ich hier ein freund­liches, gegen­seitiges Du.

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