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Take my car!

Das Tamyca Logo

Take my car

Am Wochenende war ich mal wieder für meinen Verein unterwegs – auf einem Lehrgang in Uelzen, ziemlich nah an unserem Material-Lager. Da ich vom letzten Sommer und etlichen vorhergegangenen Lehrgängen noch ganz viel Material in meinem Keller eingelagert hatte das dem Verein gehört, brauchte ich ein Auto, weil sich das alles unmöglich mit dem Zug transportieren lässt.
Aber – ich habe gar kein Auto!
Also habe ich mir wie immer eins bei Sixt reserviert: Einen Golf für 2 Tage. Der kostet mich rund 110 Euro Plus Sprit. Viel Geld.

Zum Glück erinnerte ich mich an einen Tipp den ich von meiner ehemaligen Nachbarin auf Facebook erhalten habe: Tamyca.de. Das ist eine Vermietungsagentur für private Autos. Solche Dienste sind gerade ja ganz groß im kommen.
Wollte ich auch immer schon mal ausprobieren.
Hab ich dann auch.

Der Prachtpolo den ich am Wochenende ausgeliehen hatte

Der Pracht-Polo

Die Anmeldung war völlig problemlos. Allerdings wollten die eine ganze Menge Daten von mir haben – Details über meinen Führerschein, über meine Person (Adresse etc.) und sogar meine Personalausweisnummer (letztere allerdings freiwillig). Klar, brauchen die ja für die Versicherung und so.
Nach ganz kurzer Suche habe ich den Prachtpolo – einen Kombi! – in Altona gefunden und angefragt. Der Kontakt hatte das Auto selbst auch noch nie vermietet, also alles ganz viel Neuland.
Die Bezahlung lief problemlos per Paypal (rechtzeitige Überweisung, Kreditkarte etc. wären auch möglich gewesen). Nachdem der Vermieter das Auto für den Mietzeitraum frei gibt, bestätigt der Mieter mit der Bezahlung seine Mietanfrage – unwiderruflich.
Im Preis von 69 Euro für zwei Tage ist eine Vollkaskoversicherung enthalten, die auch dann funktioniert, wenn das Auto sonst an einen bestimmten Fahrerkreis gebunden ist. Eine Haftpflicht ist natürlich auch enthalten. Das finanzielle Risiko für den Vermieter ist also gleich Null, zumal das Auto auch gegen einen Diebstahl versichert ist.
Der Spaß kostet allerdings rund 30 Euro, so dass für die Vermieterin nur 40 Euro blieben.

Aber 40 Euro haben oder nicht haben, dafür, dass das Auto halt nicht übers Wochenende vor der Tür parkt. Lohnt sich doch irgendwie. Und gesparrt habe ich ja auch.

Mein Fazit…

…möchte ich mit einer kurzen Gegenüberstellung (subjektiv empfundener) Vor- und Nachteile von Tamyca gegenüber einer klassischen Autovermietung wie Sixt beginnen. Sixt muss hier zum Vergleich herhalten, weil ich diese Autovermietung recht häufig nutze – mittlerweile habe ich dort sogar vergleichsweise gute Konditionen.

  • tamyca.de
  • Preis
  • Unterstützung von Privatpersonen
  • unkonventionell
  • Festlegung auf ein Auto
  • Stornierung nicht möglich

  • sixt.de
  • kostenloses Upgrade möglich, wenn Fahrzeugklasse nicht verfügbar
  • Zustand der Fahrzeuge
  • Gute Motorisierung
  • Preis

Alles in Allem bin ich mit Tamyca sehr zufrieden. So lange ich mit etwas Vorlauf genau sagen kann, wann ich ein Auto benötige, erscheint mir Tamyca ideal. Es ist günstig, sicher, zuverlässig und ich tue dem Vermieter gleich noch etwas gutes.
Sobald der Preis aber irgendwann keine Rolle mehr spielt, werde ich aber sicherlich wieder bei Sixt mieten – dafür ist der Fahrspaß mit einem top motorisierten Neuwagen ja doch irgendwie zu groß. Außerdem ist es eine besondere Freude, ein kostenloses Upgrade zu erhalten weil der richtige Wagen gerade nicht da ist…

One Response to “Take my car!”

  1. 1
    Xenia:

    Hallo, für meine wissenschaftliche Arbeit suche ich gerade nach Freiwilligen, die bereits privates Carsharing (tamyca, nachbahrschaftsauto, autonetzer etc.)“ genutzt haben und bereit wären, an einem kurzen Interview teilzunehmen. Als Belohnung verlose ich unter Teilnehmern einen 20€ Amazon GUTSCHEIN. Wenn ihr euch angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der gerne mitmachen würde, meldet euch bei mir unter masterarbeit.carsharing@gmail.com. Danke im Voraus!

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...nutze ich als Privat­person um mich über meine persönlichen Ansichten mit anderen auszu­tauschen, um persönliche Erfahrungen zu teilen oder diese zu reflektieren.
In meinem Referendariat habe ich begonnen, dieses Blog als Portfolio meiner Aus­bildung nutzen. Auch nach meinem Referendariat möchte ich mein Portfolio hier im Blog fortführen.
Ich freue mich über interes­sierte Leser und interes­sante Kom­mentare oder Diskus­sionen. Da ich in diesem Blog als Privat­person auftrete bevorzuge ich hier ein freund­liches, gegen­seitiges Du.

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