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Aha, ein EduCamp also. Und was soll das?

Am Wochenende vom 13. bis 14. April war ich auf dem EduCamp in Hamburg und möchte nun gerne noch einige Eindrücke festhalten. So ganz verstanden, was das EduCamp eigentlich soll, habe ich zwar noch nicht, aber ich habe zumindest so einen Verdacht.

Der EduCamp-Button

Es scheint bei einem EduCamp darum zu gehen, dass sich Leute, die sich fürs Internet und dessen Potentiale in der Schule oder sonstigen Bildungszusammenhängen interessieren, austauschen und vernetzen.
Ich kenne vor allem die Sicht als Lehrer auf die Schule. In der Schule werden Leute, die das Internet auch für den Unterricht ernst nehmen, gelegentlich noch als nerdige Exoten betrachtet, die vielleicht auch ein bisschen zu viel Zeit in diesem Internet verbringen. Teilweise – allerdings seltener – begegnen einem Kollegen auch mit einer gewissen Bewunderung nach dem Motto „Ui, dass Du das so einfach kannst! Kannst Du mir das auch mal schnell beibringen?“ Letzteres ist natürlich deutlich angenehmer, trotzdem stört mich dabei manchmal diese Einstellung „Ich will es nicht für mich nutzen oder richtig verstehen, ich brauche das nur mal eben für den Unterricht.“
So funktioniert das aber nicht.

Das schöne und wertvolle am EduCamp ist also, dass „die Exoten“ dort unter sichKorrigiere: größtenteils unter sich sind. So kann ein echter Austausch und Vernetzung stattfinden, auch wenn manchmal vielleicht das kritische Moment etwas in den Hintergrund rückt, aber die kritische Sicht begegnet uns ja im Alltag schon oft genug.

Das EduCamp findet im BarCamp-Format statt. Für mich war es mehr oder wenigerder VfJ hat in der vergangenen Saison seinen Nachbereitungs-Lehrgang im BarCamp-Format veranstaltet, auf dem ich war. Das BarCamp blieb allerdings in einem recht überschaubaren Rahmen. das erste BarCamp. Auf dem EduCamp trafen viele Menschen mit Interesse an Medien im Bildungskontext zusammen. Viele kannten sich dabei schon von vorherigen Veranstaltungen oder – so wie ich – zumindest von diesem Twitter.

Da auf einem BarCamp jeder „Neuling“ aufgefordert ist, möglichst selbst auch eine Session anzubieten, lautete eine von mir angebotene Session am Sonntag: „Was gehört zu einer guten Schulhomepage?“ Das Thema interessiert mich grundsätzlich, da ich von den meisten Schul-Homepages nicht wirklich begeistert bin.
Zudem wurde ich von der Schulleitung meiner zukünftigen SchuleDa ich meine privaten Ansichten von meiner beruflichen Tätigkeit sehr deutlich abgrenzen möchte – auch wenn sich beide natürlich gegenseitig beeinflussen müssen – bitte ich um Verständnis, dass ich (bis auf weiteres) die Schule hier nicht explizit nennen werde. gefragt, ob ich mir vorstellen könne, die Homepage der Schule neu zu gestalten.
Außerdem habe ich am Samstag eine Session zu einer alternativen Software für interaktive Tafeln angeboten, zu der ich bei Zeiten auch noch einige Gedanken festhalten möchte.

One Response to “Aha, ein EduCamp also. Und was soll das?”

  1. 1
    Ein neues Spezial-BarCamp wird geboren: Das StadtCamp | Anjas Blog:

    […] Das erste mal ein BarCamp zu besuchen ist für viele ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Steffen Peschel hat heute in seiner Blogparade dazu aufgerufen, über sein “erstes Mal” auf einem BarCamp zu berichten. Ich hatte ihm einige Beispiele aus den EduCamps weitergegeben und dabei bemerkt, dass vielleicht gar nicht so viele Beiträge für die Blogparade entstehen könnten – schlichtweg weil es sie schon gibt. Eine ganze Reihe an EduCampern hat über den ersten EduCamp-Besuch gebloggt, auch ich. Aber auch auf den EduCamps gibt es einen erstaunlich großen Anteil an “Newbies”, um die sich mit Erklärungsvideos und eigenen Einstiegssessions auch aufmerksam gekümmert wird. Und so kommen nach jedem EduCamp neue Berichte vom ersten EduCamp hinzu (Beispiele vom #echh13: 1, 2). […]

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In meinem Referendariat habe ich begonnen, dieses Blog als Portfolio meiner Aus­bildung nutzen. Auch nach meinem Referendariat möchte ich mein Portfolio hier im Blog fortführen.
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