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KonstantinK.net Beiträge

Bringst Du mal eben den Müll runter?

Ich habe doch schon vorhin den Müll runter gebracht!
Aber immer wenn ich das mache, fällt mir auf, dass das eine ganze Menge Müll ist, die ich da produziere. Eine Kollegin erzählte mir neulich, dass sie früher als Kind gelegentlich den Müll raus gebracht hat. Das war dann meistens ein Kehrblech mit Schmutz aus der Wohnung, der direkt auf die „Miste“ kam oder der Schweine-Eimer mit Abfällen aus der Küche. Plastik war sicherlich nicht dabei und das ist wohl kaum mehr als 60 Jahre her.

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Desy #ScienceTweetup 2013

Mitte Oktober bin ich auf die 5. Nacht des Wissens aufmerksam geworden, die am 2. November hier in Hamburg stattfinden soll. Vor einigen Jahren habe ich bereits eine Nacht des Wissens genossen und fing sofort an, mir einen Besichtigungsplan zusammen zu stellen. Bei meiner Recherche stieß ich auf diesen Tweet:


Das 'ScieneTweetup beginnt ziemlich regnerisch
Das ‚ScieneTweetup beginnt. Foto von @WwieWissen
Als ich noch ein Kind war, übte das Desy-Forschungszentrum schon einen besonderen Reiz auf mich aus – mein Nachbar arbeitete damals beim Desy und alles was ich davon mitbekam war spannend und mysteriös. Damals konnte ich zwar noch nicht so recht verstehen, was er dort machte – meiner Faszination tat das aber keinen Abbruch. Auch später sollte die Faszination nicht nachlassen – auch wenn sich, dank meines Studiums, ein beachtlicher Teil des Mysteriums auflöste – oder vielmehr neuen Mysterien wich…

Etwas Glück führte schließlich dazu, dass ich nach einer ziemlich regenreichen Fahrradfahrt durch den hamburgischen Regen am Haupteingang des Desy-Forschungszentrums auf etliche andere Netzmenschen traf.

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Wieso verschlüsselst Du Deine E-Mails eigentlich nicht?

Diese Frage habe ich in den letzten Tagen zufällig etlichen Leuten gestellt. Die lustigste Reaktion war ein bestürztes „Oh, woher weißt Du das denn?!“ in dem die Sorge zum Ausdruck kam, ich hätte Zugriff auf die E-Mail der befragten Person.
Hatte ich natürlich nicht. Aber dass sie Ihre E-Mail nicht verschlüsseln, dessen konnte ich mir praktisch sicher sein. Wer tut das schon. Fast alle Befragten wussten nicht einmal, dass es mit wenig Aufwand möglich ist, seine E-Mail zu verschlüsseln. Und die, die schon mal davon gehört hatten, hielten es für Hexenwerk, für das man mindestens ein Informatikstudium absolviert haben muss.
Dabei ist das Verschlüsseln von E-Mail sogar ziemlich einfach – wenn man weiß, wie es geht.

Ich möchte Dich einladen, zu lernen, wie Du Deine E-Mail verschlüsseln kannst!

Es gibt im Internet schon eine ganze Menge Anleitungen zum Verschlüsseln von E-Mail. Viele dieser Anleitungen richten sich aber vor allem an Nerds, die ohnehin schon viel von Computern verstehen. Ich richte mich mit dieser Anleitung aber ganz speziell an Leute, die von sich behaupten, keine Ahnung von Computern zu haben. Also nur Mut, es ist nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst!

Um E-Mail-Verschlüsselung zu lernen, ist es nötig, einige Grundlagen zu verstehen.
Damit fangen wir an. Später wird es dann etwas praktischer.

Was denn, E-Mail, Facebook-Nachrichten, WhatsApp etc. sind nicht sicher?

Jeder Nerd weiß, dass praktisch alles, was über das Internet geschickt wird für Jedermann, der etwas Zeit und Mühe investiert, zugänglich ist. Schreibe ich also eine E-Mail oder eine Nachricht per WhatsApp, so ist das etwa mit einer Postkarte zu vergleichen. Die kann ja auch jeder lesen, der sie in die Finger bekommt. Das einzige Problem dabei ist, an die Postkarte heran zu kommen. Postboten können das. Und die Leute, die die Post in der Firma verteilen. Und neugierige Nachbarn. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.
Bei meiner Nachricht verhält sich das genau so. Jeder der an meine Nachricht ran kommt, kann sie lesen. Mein Internetprovider kann das. Mein E-Mailprovider. Mein Chef. Und Leute mit zu viel krimineller Energie.

Wenn ich meine E-Mail nun verschlüssele, sie also in einen Geheimcode umwandele, dann kann die Nachricht nur noch von der Person entschlüsselt werden, die über den geeigneten Schlüssel verfügt.
Um in dem Bild der Postkarte zu bleiben:

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Was gehört zu einer guten Schul-Homepage?

Diese Frage wurde in der Session von etwa 6 Leute mit unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Einige Aspekte der Diskussion wurden in einem EtherPad festgehalten. Nach meinem Dafürhalten wurde die Frage aber noch nicht erschöpfend beantwortet.
Ich will daher die Ergebnisse der Diskussion hier mit meinen eigenen Gedanken ergänzen und freue mich natürlich über jede weitere Ergänzung.

#echh13
Zunächst einmal interessiert wohl die Frage, wer an der Internetseite einer Schule überhaupt Interessen hat, da verschiedene Nutzer natürlich verschiedene Ansprüche an eine solche Seite haben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit beschränkt sich der Nutzerkreis einer üblichen Schul-Homepage vermutlich vor allem auf

  • Eltern auf Schulsuche,
  • die dazugehörigen Kinder,
  • Schüler der Schule,
  • die dazugehörigen Eltern,
  • Lehrer der Schule,
  • die Schulleitung,
  • die Schulverwaltung
  • und ggf. den Schulverein.

Außerdem ist eine Homepage natürlich ein Aushängeschild für die Schule, die sich damit potentiell der ganzen Welt präsentiert. Interessanter aber, als die Frage, wer sich für die Homepage interessiert, ist sicherlich die Frage, welche Inhalte die verschiedenen Nutzer erwarten.

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von Hitzköpfen und Verlierern

Es wird gerade viel über ein Leistungsschutzrecht (#LSR) für Presseverlage diskutiert. Da mir dieses Thema nicht sehr leicht zugänglich war habe ich mich eingehender damit auseinander gesetzt. Ich habe weiter unten grundsätzliche Informationen über Leistungsschutzrechte, die geplante Gesetzesänderung zum LSR, E-Petitionen und Ungeschicklichkeiten zusammen gestellt.

Was ist eigentlich dieses Leistungsschutzrecht?

Ich muss wohl etwas ausholen um das Leistungsschutzrecht verständlich zu erklären.
In Deutschland schützt das Urheberrecht persönliche, geistige Schöpfungen der Kunst. Diese werden als „Werke“ bezeichnet. Als Werke gelten aber nur solche Erzeugnisse, die eine gewisse Schöpfungshöhe aufweisen. Die Schöpfungshöhe wird vom Gesetzgeber wiederum über die Individualität der Schöpfung definiert; der Ausdruck der Persönlichkeit des Schöpfers muss in dem Erzeugnis erkennbar sein.

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Das Schwerste

Ein Kompetenzraster entsteht
Ein Kompetenzraster entsteht im ZUM-Wiki
hatte ich gedacht, sei die Beurteilung.
Ist auch schwer. Zumindest habe ich mich ganz schön schwer damit getan, Noten für meine Schüler zu finden. Man muss ständig Aufzeichnungen über Einschätzungen machen, abwägen und vor allem richtig einschätzen. Wie immer das geht.
In einem Kurs in dem ich offenbar zu wenig Aufzeichnungen hatte, haben sich meine Schüler ganz schön beschwert. Zu Recht – wie ich mittlerweile finde.
Man mag von Noten halten was man will – für die Schüler und für Ihre Zukunft sind sie sehr wichtig. Leider.
Für die Schüler – zumindest der Oberstufe – sind sie scheinbar das Wichtigste. Verstehen oder auswendig lernen? Egal – Hauptsache die Note stimmt. Leider.
Nun, das macht die Sache für den Lehrer nicht unbedingt leichter.

Meine Lern-Landkarte
Auf zu neuen Kontinenten!
Es gibt – mehr oder weniger neuerdings – diese Kompetenzraster. Dort findet sich für jede Kompetenz die die Schüler erwerben sollen abgestufte Bewertungen. Nun kann man losziehen und für jede Kompetenz gucken, wie gut der Schüler sie beherrscht. Das hat den Vorteil, dass es ziemlich eindeutig ist und in der Regel nur wenig Raum für Meinungsverschiedenheiten lässt. Entweder kann ich mit einer Karte die Entfernung von London und Berlin sicher ermitteln oder zumindest nicht so sicher oder nur mit Hilfe oder aber gar nicht.
Es ist endlich messbar.
Dazu fällt mir ein Gleichnis ein, das einer meiner Professoren einmal beschrieb. Demnach sei Bildung vergleichbar mit Ernährung. Er hat es mit diesem Gleichnis ganz schön weit getrieben; am Ende sprach er vor Allem über Ess-Störungen und deren wissenschaftliche Untersuchung…

Ich schweife ab.

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