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KonstantinK.net Beiträge

Ruhe.

Ruhe.
Nur einen Moment verschnaufen.

Das hatte ich schon länger nicht mehr.


Wer seine fehlende Sehkarte über diesen Link bei Amazon bestellt bereitet mir eine kleine Freude!
Jetzt stehen die Sommerferien vor der Tür, die Pfingstferien mit vorheriger Projektwoche sind noch nicht all zu lange her und gerade stolpere ich aus einem extrem verlängerten Wochenende. Das Fachseminar am Freitag Nachmittag musste ausfallen, Dienstag und Mittwoch fanden die mündlichen Abiturprüfungen statt mit denen ich (zum Glück) nur als Zuhörer befasst war. Und zu allem Überfluss ist Pfingsten in diesem Jahr auch mal auf einen Montag gefallen – ausgerechnet auch noch in dieser Woche.

Ich könnte gar nicht entspannter sein. Endlich Zeit für Mich. Und Ruhe. Für gute Unterrichtsvorbereitungen.
Tatsächlich hatte ich endlich mal Zeit mich mit meinen Schwierigkeiten zu beschäftigen. Die fehlende Sehkarte sozusagen. Struktur für meinen Unterricht. Was ich schon längst hätte tun sollen habe ich begonnen. Mein Leitstern für die Unterrichtsstruktur sei zunächst Herr Meyer, Hilbert Meyer. Was immer ich auch im Studium gutes oder schlechtes über ihn gelesen habe, von ihm hatte ich bisher so gut wie nichts gelesen. Vielleicht mit Ausnahme des Unvermeidlichen. Das aber auch das nur halbherzig, weil ich musste – und weil es damals für mich nicht relevant war.
Nun lese ich also seinen „Leitfaden Unterrichtsvorbereitung“. Und stelle fest: Er taugt als Seekarte.

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Hospi Hospi Tätärä!

Mein selbstständiger Unterricht hat begonnen und mit ihm hat auch mich der allgemeine Stress der Referendare eingeholt. Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsvorbereitung, wann ist endlich wieder Wochenende?

Ich habe durch meine Fächer Physik und Erdkunde nur zweistündige Kurse und unterrichte leider auch keine Klasse in beiden Fächern. Um so mehr Namen muss ich lernen. Nach fünf Wochen bin ich noch immer nicht bei allen Namen sicher. Das scheint zwar nicht ungewöhnlich zu sein, ärgert mich aber dennoch.
Nun sind auch noch Ferien – danach sind mir sicherlich wieder mehr Namen ungewiss.

In den fünf Wochen habe ich drei, nein vier, fünf weitere Hospitationen gehabt. Eine davon bei meiner Hauptseminarleitung, alle anderen als KGH oder von meinen Mentoren.

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Take my car!

Das Tamyca Logo
Take my car
Am Wochenende war ich mal wieder für meinen Verein unterwegs – auf einem Lehrgang in Uelzen, ziemlich nah an unserem Material-Lager. Da ich vom letzten Sommer und etlichen vorhergegangenen Lehrgängen noch ganz viel Material in meinem Keller eingelagert hatte das dem Verein gehört, brauchte ich ein Auto, weil sich das alles unmöglich mit dem Zug transportieren lässt.
Aber – ich habe gar kein Auto!
Also habe ich mir wie immer eins bei Sixt reserviert: Einen Golf für 2 Tage. Der kostet mich rund 110 Euro Plus Sprit. Viel Geld.

Zum Glück erinnerte ich mich an einen Tipp den ich von meiner ehemaligen Nachbarin auf Facebook erhalten habe: Tamyca.de. Das ist eine Vermietungsagentur für private Autos. Solche Dienste sind gerade ja ganz groß im kommen.
Wollte ich auch immer schon mal ausprobieren.
Hab ich dann auch.

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Social Media

Ein Foto meines Arbeitstisches.
Facebook auf LCD

Vor einigen Monaten wollte ich meinen Facebook-Ausstieg beginnen.
Aus Gründen.
Hat aber nicht funktioniert.
Ebenfalls aus Gründen. Allerdings aus Anderen.

Facebook

Viele meiner Freunde sind auf Facebook registriert. Ich schätze, es sind so etwa 80 – 90%. Vermutlich bin ich auch gar nicht mit allen auf Facebook befreundet die dort registriert sind. Andererseits zähle ich aber auch nicht alle 235 Leute, die sich derzeit in meiner Friendlist befinden, zu meinen Freunden.
In meiner Friendlist finden sich Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen: Einen sehr großen Teil machen ehemalige Kommilitonen aus. Teilweise überschneiden sich diese mit Freunden und Bekannten aus einem Verein in dem ich aktiv bin und der einen (großen?) Teil seiner internen (und externen?) Kommunikation über Facebook organisiert. Ein weiterer Teil meiner „Friendlist-Bewohner“ sind aktuelle und ehemalig Arbeitskollegen sowie Freunde aus anderen Zusammenhängen, Familienmitglieder oder auch mehr oder weniger flüchtige aber interessante Bekanntschaften aus den unterschiedlichsten Ecken meines Lebens. Meine eigenen Schüler finden sich (natürlich) nicht in meiner Friendlist.

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Zeitpakete. Oder: Mut zur Lücke.

Stoffkreislauf Bodenbildung
Stoffkreislauf Bodenbildung
Heute hat mit der Kernphase 1 der Ernst der Ausbildung begonnen. Mein erster Oberstufen-Kurs hatte Geographie zum Thema Bodenkunde. Genau genommen unterrichte ich in diesem Kurs schon seit vergangener Woche, daher war es nicht mehr mein erstes Kommando.
Nachdem mir meine Schüler in der vergangenen Woche im Feedback mehrfach meldeten, ich solle ruhig etwas strenger sein, meldete mir das heute niemand mehr. Dafür wurde eine sehr strenge Unterrichtsführung bemängelt. #Mimimi
Ein ausgewogenes Mittel zu finden wird die Herausforderung der kommenden Wochen.

Es hat auch alles ganz wunderbar funktioniert. Ich wusste, was ich von den Schülern wollte, die Schüler schienen zu merken, was ich von ihnen will, alle haben ganz toll mitgearbeitet. Nur mein Zeitmanagement innerhalb der Stunde ist etwas durcheinander geraten. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, ich gehe davon aus, dass ich sehr schnell ein Gefühl dafür entwickeln werde, was realistisch in einer Stunde zu schaffen ist und was nicht.
Ein weiterer Punkt auf meiner Agenda.

Der eigentliche Grund meines heutigen Artikels ist aber meine Planung für morgen.

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Wie ich die Dinge geregelt kriege

Vor mehreren Jahren überlegten wir beim VfJ gemeinsam, wie wir unsere Arbeit effizienter gestalten könnten. Viele Leute arbeiten dort ehrenamtlich daran, den Verein in Betrieb zu halten. Technisch sind wir dabei meistens auf aktuellem Stand. Wir nutzten damals schon die Lernplattform CommSy um Materialien zu verwalten. Das eigentliche Problem liegt aber – wie wir schnell feststellten – nicht in den Tools, es liegt bei den Leuten die die Dinge erledigen (sollten).
Aber der Reihe nach.

Auf der Suche nach einem besseren Workflow wurde ich von Michi auf das Zeitmanagementsystem „Getting Things Done“ (GTD) von David Allen aufmerksam gemacht (noch einmal: Vielen Dank dafür!). David Allen ist ein Zeitmanagement-Guru und sein System ist ganz schön komplex. Zum Glück ist es praktisch beliebig skalierbar und genau das habe ich getan.

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Stellenangebot in Hamburg für einen Kapitän

Hafen Abend
Ein Schiff bei Nacht im Hamburger Hafen.
Hamburg ist meine Heimat. Hier bin ich zu Hause.
Ich liebe die trockene, distanzierte, kaufmännische Art der Hamburger. Einige beschreiben sie als unterkühlt – mir erscheint sie gerade wohltemperiert. Und ich liebe den Hafen. Es ist ein magischer Ort. Vom nördlichen Elbufer aus kann man das geschäftige Treiben beobachten. Rund um die Uhr. Ohne Unterbrechung.
Für viele mag es unverständlich erscheinen, doch für mich gibt es kein schöneres Gefühl, als nach einer langen Reise über die A7 in Richtung Norden zu rollen und den Hafen zu durchqueren. Zu jeder Tageszeit der gleiche, unbeschreibliche Anblick: Container-Riesen beim Beladen und Löschen & Barkassen vor hamburgs malerischen Skyline.
Der Hafen – und damit die Seefahrt – haben Hamburg zu dem gemacht, was es heute ist: Meine Heimat.

Die Thor Heyerdahl. Mein Traum. Foto by Dennis Schäfer.
Die Thor Heyerdahl.
Foto by Dennis Schäfer.
Die Seefahrt hat mich schon immer fasziniert. Auf einem alten Dreimaster den Ozean zu überqueren war schon immer ein ganz großer Traum von mir. Leider habe ich weder ein Kapitänspatent noch ein Segelschiff.

Vor einigen Tagen habe ich jedoch eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Es war im Geographieunterricht – vielmehr danach, bei der Reflexion.

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