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ein Wandersatz

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Towel Day

Am 11. Mai 2001 starb Douglas Adams.
Im Gedenken an diesen großen Autor wird seither jedes Jahr am 25 Mai der „Towel Day“ begangen.
Um Dich den Gedenkenden anzuschließen trage am 25 Mai einfach ein Handtuch mit Dir herum.

Towel Day - Keine Panik

Uhr

Kengo Futagawa (damals 59) überquerte die Kannon
Bridge (1,600 Meter vom Einschlagzentrum) mit dem Fahrrad auf seinem
Weg zur Brandschutzarbeit. Fürchterlich verbrannt sprang er in den
Fluss. Er kehrte nach Hause zurück, starb aber am 22. August 1945.

Quelle: http://www.lclark.edu/ ~history/HIROSHIMA/

Steelenfeld

Vorschriften

„Ich glaube, so muss das auch damals gewesen sein, dass alles so groß und mächtig war, dass man gar nicht mehr darüber nachgedacht hat, was man sagt.“

Das sagte ein Mädchen von vielleicht siebzehn Jahren zu ihrer Freundin, nachdem sie von einem älteren Herren beschimpft wurden, weil sie über und nicht zwischen den Stelen entlanggingen.
Diesen Satz habe ich später (nicht mehr ganz wörtlich aber doch sinngemäß) aufgeschrieben, weil er in mir viel bewegt hat. Meine Sicht des Stelenfeldes hat sich auch durch diesen Satz verändert.

Die Stelen sind so überwältigend, dass man schnell den Überblick, das Große, Ganze aus den Augen verliert.
Die Stehlen zwischen denen man hindurchgeht, verdecken wie Scheuklappen den Blick auf alles was sich neben einem befindet – dazwischen der wie endlos wirkende Gang, welcher aus dem Feld hinausführt.
Der Besucher verliert mit dem Überblick auch einen Teil seiner Macht über seine Entscheidungen. Er muss sich der Masse von Stelen unterordnen und ihrer Ordnung folgen.
Ist das nicht das Prinzip, dass die großen Verbrechen an den Juden erst ermöglicht hat?

Vorschriften

Wenn das System wichtiger wird als das Element, das Individuum, der einzelne Mensch, dann verliert die Entscheidung des Verstandes an Gewicht gegenüber dem System und seiner Ordnung. Die Aufrechterhaltung der Ordnung wird zum wichtigsten Ziel, die Einhaltung der Regeln zum obersten Gebot.
Somit kommt es, dass auf die Einhaltung von Regeln mehr Wert gelegt wird, als auf das Verstehen von Problemen – der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
Das Begreifen, das Verstehen, das Herangehen an eine Sache mit anderen, ungewöhnlichen Mitteln, mit Mitteln die bestehenden Regeln widersprechen wird automatisch zur Unverfrohrenheit.

Das Stelenfeld verstehe ich somit in erster Linie nicht allein als Mahnmal für die ermordeten Juden europas sondern auch als Bild für den menschenmöglichen Größenwahn – der ein solches Verbrechen ermöglichte.

Stelenhüpfen

Vorschriften Es ist verboten von Stele zu Stele zu springen. Das Betreten und das Gehen über die Stehlen ist auch bei genauer Einhaltung der Vorschriften aber ebenso wie das Sitzen auf den Stelen nicht verboten.
Sich über die Stelen und die Köpfe der anderen Besucher zu erheben ist dennoch in mehrfacher Hinsicht eine Überwindung.

Zum Einen reagieren „die Erwachsenen“ häufig erbost – etwa

„Das ist ja geradezu unglaublich, was Sie da machen! Sie hüpfen wohl auch auf Grabmälern so rum!“
Auch ein freundlicher Hinweis darauf, dass ein Denkmal doch etwas anderes als ein Grab sei, führt häufig nur zu weiteren Vorwürfen wie „Hier ist das Betreten ja sogar noch viel schlimmer.“

Vorschriften

Zum Anderen Kostet der „Sprung“ oder Schritt über einen Gang immer auch Überwindung. Mitunter traut sich der Stelenhüpfer auch nicht so recht. Gerade von einer höheren auf eine niedrigere Stele zu gelangen kostet viel Überwindung.

Natürlich kann ich verstehen, dass es Menschen gibt, die es als Schändung ansehen, sich auf die Stelen zu begeben, sie mit Füßen zu betreten und von Stele zu Stele zu springen oder zu gehen.
Vielleicht denken Sie „Mensch – wie können die nur das Denkmal als Spielplatz missbrauchen! Für die ist das wohl nur ein großer Spaß! Warscheinlich wissen die gar nicht, warum das Stelenfeld überhaupt ist.“

Vorschriften

Mir ist aber kein Stelenhüpfer begegnet, der aus Respektlosigkeit oder gar Missachtung der ermordeten Juden über das Stelenfeld „gehüpft“ wäre.
Im Gegenteil, alle die mir begegneten, haben sich offenbar sehr wohl mit dem Warum des Stelenfeldes beschäftigt. Häufig hatte ich das Gefühl, dass sie das Denkmal aus ihrem „verbotenen“ Blickwinkel sogar besser verstanden hätten.

Vorschriften

Diese andere, verbotene Perspektive eröffnet eben einen ganz anderen Blick auf das Feld, es wirkt auf eine andere Art überwältigend.
Auf einer Stele mitten im Feld zu stehen wirkt beängstigend, da man auch hier ganz alleine ist. Dazu kommt, dass man über so viele Abgründe gelangen muß, um das Feld wieder zu verlassen. Der direkte Weg nach unten wirkt zu weit, ist es häufig auch, ein Herunterspringen ist nicht möglich.
Dazu ist es schwer die Höhe der „eigenen“ Stele richtig abzuschätzen, man muß bis weit an den Rand des Feldes zurück um herunter zu kommen.

Das Verbot des Stelenhüpfens ist aber dennoch gut, wichtig und richtig. Es schützt das Stelenfeld mehr oder weniger gut vor Missbrauch durch Menschen, die „nur so zum Spaß“ über das Stelenfeld Hüpfen (soweit es diese überhaupt gibt). Wer aber das Stelenfeld aus einer anderen Perspektive, also von oben sehen möchte, der muss das Verbot übergehen oder durch Verzicht auf das Springen das Verbot umgehen. Das wissentliche Hinwegsetzen über ein Verbot setzt ja eine bewusste Entscheidung voraus, kann Folge von oder Anlass für ein Nachdenken über den Sinn des Verbotes und in diesem konkreten Fall eben über das Warum des Stelenfeldes sein.

Zusammenhänge

Gestern fand die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses "Bertelsmann – ein globales Medienimperium macht (Hochschul-) Politik" statt. 15. – 17. Juli 2005 Freie Hamburger Hochschule: „www.freie-hh.de(Homepage der Freien Hamburger Hochschule)“:http://www.freie-hh.de .
Durch Zufall kam es dazu, dass ich mir diese Eröffnungsveranstaltung anhörte. Mir stellten sich ganz neue Blickwinkel auf die Hochschulpolitik dar.

Prof. Martin Bennhold der mich durch Gestik, Mimik und Sprache stark an eine Figur aus Loriot’s Sketchen erinnerte – was ihn mir durchaus persönlich sympatisch macht – fasste seinen Vortrag in sechs Aussagen zusammen, die ich im Folgenden gerne frei wiedergeben möchte, da sie wichtige Erkentnisse enthalten, die mir bisher nicht in dieser Deutlichkeit bewust waren.
Teilweise habe ich die folgenden Punkte auch mit Gedanken aus der anschließenden Diskussion ergänzt.

  • Privatisierung
    Durch die Privatisierung öffentlicher Institutionen – die Errungenschaften der Zivilisation, also der Gemeinschaft darstellen (z.B. Bildungs-, Gesundheits- und Wasserversorgung) – werden diese Institutionen undemokratischen Strukturen unterworfen, da die öffentliche Kontrolle ausbleibt, ja verhindert wird.
  • Konzentration
    Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), dass maßgeblich an der Hochschulentwicklung beteiligt ist, ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung. Letztere hat in vielen Komissionen und Gremien, die sich mit der Entwicklung von Hochschulen in Deutschland beschäftigen wichtige Mitglieder positioniert.
  • Elite-Universität
    Die viel diskutierten Elite-Universitäten, die derzeit produziert werden sollen, werden atraktive Investitionsobjekte darstellen, sobald die kostenaufwendigen Transformationen durch öffentlichen Mittel vollzogen sind. Sie werden warscheinlich bald darauf einer Privatisierung unterzogen werden, da sie dann die „Filetstücke“ der deutschen Hochschullandschaft darstellen werden.
  • Studiengebühren
    Da die schrittweise Erhöhung der Studiengebühren, die derzeit noch als Verwaltungsgebühren getarnt eingefordert werden im Grunde schon beschlossene Sache sind, wird die Universität selber bald ein reines Filetstück sein. Bildung wird Ware, mit der sich vortrefflich Geschäfte machen lassen.
  • Ideologische Perspektiven
    Das Studium soll bald nur noch als Investition in die eigene Zukunft verstanden werden, die Berufsausbildung steht deutlich im Vordergrund. Das Studium soll deutlich nach Marktprinzipien ausgerichtet werden. Was gefragt ist, was Gewinn bringt, wird angeboten.
  • Macht der Medien
    Die von Medien produzierten Waren sind Impulse für geistige Produktivität, können dieses zumindest sein. Entscheidend ist jedoch nicht die geistige Quallität einer Idee sondern ihr Marktwert.

Ziel eines anderen großen Mediengiganten neben Bertelsmann ist laut eines Zitates, dessen genauer Wortlaut und Verfasser mir entfallen ist, sinngemäß die Vorherschaft im Bereich der Internetpublikationen und der Bildung.
Bildung als Produkt eines oder einiger, großer Konzerne ist aber nicht das, was ich mir für meine Zukunft wünsche.

barfuß

Ich hab’s ja schon immer gesagt; barfuß gehen ist total gesund. Die ARD hat’s offenbar auch erkannt und schreibt darüber…

Ich selber zieh ja auch ganz gerne mal barfuß durch die Weltgeschichte.
Häufig machen sich die Leute Sorgen um die Gesundheit meiner Füße. Es liege ja so viel Glas rum und so…
Stimmt, sage ich dann immer aber ohne Schuhe ist es viel bequemer als mit Schuhen und bisher habe ich mir auch erst eine einzige Scherbe eingetreten. Das war übrigens zum „Saisonbeginn“ im letzten Jahr und es war halb so schlimm.
Aus dieser Sorge, die mir immer mal wieder entgegengebracht wird, höre ich aber häufig auch ein wenig Neid heraus.
Übrigens, wer’s selber ausprobiert, stellt schnell fest, dass es den Füßen auch am Abend viel besser geht.

Hamburgo liegt am Mittelmeer

Auf einem Streifzug durchs Netz bin ich auf eine wundervolle Seite im Internet gestoßen; hamburger-riviera.de.

Dort finden sich unzälige wunderschöne Bilder von Ecken in Hamburg, die
ich zum Teil noch gar nicht kenne – aber auf jeden Fall bald auch für
mich entdecken werde – und von Ecken die ich noch nie als so schön
wargenommen habe.

ecotonoha

Virtuelle Bäume wachsen im internet. Interaktiv kann jeder sein „Blatt“ dazu beitragen. Für jedes hundertste Blatt pflanzt ein japanischer Elekronik-Hersteller bis zum Jahresende einen Baum auf dem Kangaroo Island, Australien.
Lustige Idee finde ich – und es ist auch schön anzusehen.
Per Bildschirmschoner kann man „alte“ Bäumen noch mal beim wachsen beobachten – das ist doch besser als Sternenhimmel auf der Mattscheibe.
Enjoy ecotonoha!

das kleine Glück

In einer Zeitschrift fand ich neulich einen Artikel über das kleine Glück.

Es ging darin um das alltägliche, kleine, häufig vergessene oder
übermerkte Glück, das zu finden gar nicht so schwer ist – wenn man denn
mit offenen Sinnen durch die Weltgeschichte läuft. Da ich ein
bekennender Freund der leisen Töne und der kleinen Dinge und Freuden im
Leben bin, teile ich gerne mit Euch die Freude, die mir das Lesen des Artikels bereitet hat.

Was ist Kubb?

Kubb (von Vedkubbar, schwedisch für Holzklotz) ist ein altes,
skandinavisches Wikingerspiel, und ideal geeignet für Grill-, Garten-
oder Strandpartys.

Es spielen zwei Manschaften à ein bis sechs Spieler gegeneinander.

Zehn Kubbs werden am Spielfeldrand aufgebaut, nun versuchen beide
Mannschaften abwechselnd die gegnerischen Kubbs mit den Wurfhölzern zu
stürzen. genauer…

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...nutze ich als Privat­person um mich über meine persönlichen Ansichten mit anderen auszu­tauschen, um persönliche Erfahrungen zu teilen oder diese zu reflektieren.
In meinem Referendariat habe ich begonnen, dieses Blog als Portfolio meiner Aus­bildung nutzen. Auch nach meinem Referendariat möchte ich mein Portfolio hier im Blog fortführen.
Ich freue mich über interes­sierte Leser und interes­sante Kom­mentare oder Diskus­sionen. Da ich in diesem Blog als Privat­person auftrete bevorzuge ich hier ein freund­liches, gegen­seitiges Du.

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