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Kategorie: Referenzrahmen

Das Schwerste

Ein Kompetenzraster entsteht
Ein Kompetenzraster entsteht im ZUM-Wiki
hatte ich gedacht, sei die Beurteilung.
Ist auch schwer. Zumindest habe ich mich ganz schön schwer damit getan, Noten für meine Schüler zu finden. Man muss ständig Aufzeichnungen über Einschätzungen machen, abwägen und vor allem richtig einschätzen. Wie immer das geht.
In einem Kurs in dem ich offenbar zu wenig Aufzeichnungen hatte, haben sich meine Schüler ganz schön beschwert. Zu Recht – wie ich mittlerweile finde.
Man mag von Noten halten was man will – für die Schüler und für Ihre Zukunft sind sie sehr wichtig. Leider.
Für die Schüler – zumindest der Oberstufe – sind sie scheinbar das Wichtigste. Verstehen oder auswendig lernen? Egal – Hauptsache die Note stimmt. Leider.
Nun, das macht die Sache für den Lehrer nicht unbedingt leichter.

Meine Lern-Landkarte
Auf zu neuen Kontinenten!
Es gibt – mehr oder weniger neuerdings – diese Kompetenzraster. Dort findet sich für jede Kompetenz die die Schüler erwerben sollen abgestufte Bewertungen. Nun kann man losziehen und für jede Kompetenz gucken, wie gut der Schüler sie beherrscht. Das hat den Vorteil, dass es ziemlich eindeutig ist und in der Regel nur wenig Raum für Meinungsverschiedenheiten lässt. Entweder kann ich mit einer Karte die Entfernung von London und Berlin sicher ermitteln oder zumindest nicht so sicher oder nur mit Hilfe oder aber gar nicht.
Es ist endlich messbar.
Dazu fällt mir ein Gleichnis ein, das einer meiner Professoren einmal beschrieb. Demnach sei Bildung vergleichbar mit Ernährung. Er hat es mit diesem Gleichnis ganz schön weit getrieben; am Ende sprach er vor Allem über Ess-Störungen und deren wissenschaftliche Untersuchung…

Ich schweife ab.

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Ruhe.

Ruhe.
Nur einen Moment verschnaufen.

Das hatte ich schon länger nicht mehr.


Wer seine fehlende Sehkarte über diesen Link bei Amazon bestellt bereitet mir eine kleine Freude!
Jetzt stehen die Sommerferien vor der Tür, die Pfingstferien mit vorheriger Projektwoche sind noch nicht all zu lange her und gerade stolpere ich aus einem extrem verlängerten Wochenende. Das Fachseminar am Freitag Nachmittag musste ausfallen, Dienstag und Mittwoch fanden die mündlichen Abiturprüfungen statt mit denen ich (zum Glück) nur als Zuhörer befasst war. Und zu allem Überfluss ist Pfingsten in diesem Jahr auch mal auf einen Montag gefallen – ausgerechnet auch noch in dieser Woche.

Ich könnte gar nicht entspannter sein. Endlich Zeit für Mich. Und Ruhe. Für gute Unterrichtsvorbereitungen.
Tatsächlich hatte ich endlich mal Zeit mich mit meinen Schwierigkeiten zu beschäftigen. Die fehlende Sehkarte sozusagen. Struktur für meinen Unterricht. Was ich schon längst hätte tun sollen habe ich begonnen. Mein Leitstern für die Unterrichtsstruktur sei zunächst Herr Meyer, Hilbert Meyer. Was immer ich auch im Studium gutes oder schlechtes über ihn gelesen habe, von ihm hatte ich bisher so gut wie nichts gelesen. Vielleicht mit Ausnahme des Unvermeidlichen. Das aber auch das nur halbherzig, weil ich musste – und weil es damals für mich nicht relevant war.
Nun lese ich also seinen „Leitfaden Unterrichtsvorbereitung“. Und stelle fest: Er taugt als Seekarte.

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